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So hältst du deinen Beckenboden mit Kegelübungen stark

Sanfte Hebungen, kleine Zusammenziehungen und geduldige Aufmerksamkeit. Die inneren Muskeln des Körpers, besonders jene im Beckenboden, arbeiten jeden Tag still für uns. Für Schwangere und frischgebackene Mütter wird diese unsichtbare Stärke besonders wichtig, und zum Glück sind Beckenbodenübungen eine sanfte und wirksame Unterstützung auf dem Weg.

Viel zu viele entdecken ihren Beckenboden erst, wenn er nicht mehr optimal funktioniert. Vielleicht tropft es, wenn du niest, oder du fühlst dich während der Schwangerschaft oder nach der Geburt weniger „zusammengehalten“. Solche Herausforderungen kannst du jedoch angehen – egal, ob du bereits schwanger bist, es planst oder gerade geboren hast.

Warum sind starke Beckenbodenmuskeln so wichtig?

Der Beckenboden besteht aus Muskeln, Sehnen und Bindegewebe, die zusammen ein weiches Fundament im Körper bilden. Er stützt die Gebärmutter, die Blase und den Darm und kontrolliert sowohl Urin als auch Stuhl – aber er bedeutet noch mehr. Der Beckenboden beeinflusst dein Wohlbefinden, dein Gleichgewicht und dein sexuelles Leben.

Während der Schwangerschaft leistet der Beckenboden besonders viel Arbeit und wird gefordert, je mehr Gebärmutter und Kind wachsen. Nach der Geburt können Druck, Dehnung und mögliche Risse Spuren hinterlassen.

Das Gute ist, dass du dir mit vergleichsweise einfachen Maßnahmen helfen kannst. Am wichtigsten sind deine Beckenbodenübungen – auch Kniebe-Übungen genannt – und du kannst am besten gleich damit anfangen.

Konkret: So führst du ein Knipe aus

Obwohl es einfach klingt, kann es trotzdem etwas knifflig sein, seinen Beckenboden zu finden. Viele wissen nicht genau, wo sie mit dem Training beginnen sollen.

Setze dich bequem hin – am besten mit den Füßen auf dem Boden und einem leicht aufrechten Rücken. Stell dir vor, du versuchst, einen Furz zurückzuhalten. Spüre, wie die Muskeln sich ein wenig nach oben und innen ziehen. Nimm dir Zeit und vergiss nicht weiterzuatmen. Es geht nicht darum, Bauch, Gesäß oder Oberschenkel anzuspannen – nur der kleine Bereich zwischen Schambein und Steißbein soll arbeiten. Es ist eine spezielle Technik, aber wenn du erst einmal den Dreh raus hast, kostet es dich kaum Mühe, sofern du nicht vergisst, es regelmäßig zu machen.

Vielleicht hilft dir das Bild, dass dein Beckenboden wie ein Trampolin funktioniert: Du ziehst es leicht nach oben, hältst die Spannung kurz und lässt es dann ruhig „federn“.

Welche Muskeln sind das eigentlich?

Als Faustregel: Wenn du den Harnstrahl beim Wasserlassen unterbrechen kannst, nutzt du den Beckenboden. Mach das bitte nicht ständig – es ist nur ein Test!

Beckenbodenübungen in der Schwangerschaft

Von innen gesehen wird die Arbeit deines Beckenbodens mit fortschreitender Schwangerschaft immer intensiver. Deshalb ist es klug, regelmäßig zu üben – sieh es als tägliches Training. Nicht nur zur Vorbeugung von Inkontinenz und Schweregefühl, sondern auch um die Muskeln für die große Aufgabe während der Geburt zu stärken.

Ein starker Beckenboden kann:

  • das Risiko von Harnverlust während und nach der Schwangerschaft verringern
  • dir bei der Geburt besser helfen (sowohl bei der Eröffnungsphase als auch beim Pressen)
  • die Durchblutung im Bereich fördern
  • dir schneller das Gefühl geben, „wieder du selbst“ zu sein nach der Geburt

Wenn du schwanger bist, musst du die Übungen vielleicht anpassen. Oft ist es angenehm, zu sitzen oder seitlich zu liegen, vor allem gegen Ende der Schwangerschaft. Denk daran, dass die Übungen sich gut anfühlen sollten, und nimm sie als einen Moment der Zuwendung zu dir und deinem Körper.

Ein kleines Programm – tägliche Routinen

Um es einfach zu halten, kannst du die Übungen auf drei Arten durchführen:

Art des Knipe

Haltedauer

Wiederholungen

Schnelle Knipe

1–2 Sekunden

10

Mittlere Knipe

5 Sekunden

10

Langsam, ausdauerndes Knipe

8–10 Sekunden

5

Du kannst das in deine tägliche Routine einbauen, z. B. wenn du auf den Bus wartest, abends im Bett liegst oder fernsiehst.

Beckenbodenübungen nach der Geburt

Nach der Geburt befindet sich der Körper weiterhin im Umbau. Der Beckenboden ist noch empfindlich, vielleicht gibt es kleine Nähte oder Unbehagen. Es ist ganz normal, wenn es schwerfällt, die Muskeln wieder zu spüren. Beginne sanft und mit Geduld. Erlaube dir, in deinem eigenen Tempo vorzugehen – auch wenn es sich zwischendurch unmöglich anfühlt.

In den ersten Wochen nach der Geburt sind kurze, sanfte Knipe ohne langes Halten oft hilfreich. Höre auf deinen Körper und vermeide es, dich zu überfordern.

Übung, um den Kontakt wiederzufinden

Viele frischgebackene Mütter empfinden das Becken als „flach“ oder empfindlich. Es hilft, auf der Seite zu liegen und die Atmung aktiv einzusetzen. Beim Ausatmen: versuche, den Beckenboden leicht zusammenzuziehen, ohne Bauch oder Gesäß anzuspannen. Stell dir vor, du atmest langsam durch den Körper nach unten und „hebst“ die Muskeln sanft an.

Gute Ratschläge in der Wochenbettzeit

  • Fang klein an – ein bisschen ist viel besser als nichts.
  • Denke daran, ruhig weiterzuatmen.
  • Mach es zu einem ruhigen Moment mit Fokus auf Wohlbefinden.
  • Gib den Muskeln Pausen – es geht nicht darum, ständig zu kneifen!

Wenn du unsicher bist oder Schmerzen/Unbehagen verspürst, suche Rat bei einer Fachperson wie einer Hebamme oder Physiotherapeutin.

Beckenbodenübungen als tägliche Selbstfürsorge

Es kann sich wie eine weitere Pflicht anfühlen, etwas, das du „solltest“, während Körper und Kopf schon mit so viel anderem beschäftigt sind, das Schwangerschaft und Kleinkindzeit mit sich bringen. Versuche, die Übungen als eine sanfte Fürsorge für dich selbst zu sehen – ähnlich dem tiefen Durchatmen, dem Auflegen eines warmen Tuchs auf den Bauch oder dem Streicheln des kleinen Fußes deines Neugeborenen.

Kurz und häufig ist der beste Weg. Die Übungen müssen nicht lange dauern oder in Stille ausgeführt werden. Du kannst problemlos kneifen, während du stillst, Zähne putzt oder in der Küche stehst.

Wenn du das Üben vergisst, vergib dir selbst – und fang beim nächsten Mal wieder an, wenn du daran denkst. Die Muskeln werden mit der Zeit stärker, und auch gute Absichten zählen.

Häufigste Fragen zu Beckenbodenübungen

Kann ich schnell eine Veränderung spüren?

Manche bemerken Verbesserungen schon nach ein paar Wochen, bei anderen dauert es länger. Wichtig ist, geduldig mit deinem Körper und dem Prozess zu sein.

Kann ich etwas falsch machen?

Es ist selten schädlich, es zu versuchen. Zu starke oder falsche Anspannungen (vor allem in Bauch und Gesäß) können jedoch Beschwerden verursachen. Wenn du unsicher bist, hilft oft die Beratung durch eine Fachkraft.

Wie lange sollte ich weitermachen?

So lange du ein starkes Fundament im Körper wünschst. Der Beckenboden profitiert ein Leben lang von liebevoller Aufmerksamkeit – und besonders in den Jahren, in denen du Kinder trägst und gebärst.

Wenn das Knipe schwerfällt

Für viele ist der Start eine große Hürde – besonders, wenn du nicht sicher bist, ob du es „richtig“ machst. Sei beruhigt: du bist bei weitem nicht allein, und es ist nie zu spät, Hilfe zu suchen. Viele Hebammen und Physiotherapeutinnen bieten mittlerweile Kurse und individuelle Anleitung an, falls du einen liebevollen Anschub oder gute Erklärungen brauchst.

Für einige ist das Spüren der Muskeln im Liegen leichter, für andere hilft Sitzen oder Stehen besser. Probiere aus, was für dich am besten funktioniert.

Ein Körperteil, das Aufmerksamkeit verdient

Den Beckenboden zu stärken ist nicht nur eine Aufgabe, sondern eher ein Geschenk, das du dir und deinem ganzen Körper machst. Die kleinen Übungen werden schnell ein natürlicher Teil des Alltags – und ihre Wirkung zeigt sich sowohl körperlich als auch mental.

Wenn du auf deinen Beckenboden achtest, tust du das nicht nur für jetzt, sondern für viele kommende Jahre.

Finde die Ruhe, folge der Atmung und sei sanft zu dir selbst. Dein Körper ist stark, und er verdient all die Fürsorge, die du ihm geben kannst

Autorin

Cana Buttenschøn

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